Homeland Security Advisory System

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Homeland Security Advisory System[Stephan Trüby], Saturday, February 24th, 2007, 15:30 - 16:00
Since 2002, a blueprint for escape route coding has been in place in the United States: the colour-coded terror alert levels set by the US Department of Homeland Security (DHS), called “5 Codes”. Even though the colour sequence does not correspond with the rising wavelength of the colours in the spectrum (blue comes before green), the US government was still clever to choose the rainbow motif, as the “Rainbow Warrior” Isaac Newton with his prismatic analysis of “white divine light” made a major contribution to the dawn of the age of risk . The 5 Codes are exit and relaxation codifications in the age of an outside inside the law. Woven into them is a subtext of readiness, flight and evacuation measures. Sometimes they keep a population on their toes, sometimes not, they slow the tempo down and speed it up as well. They are invisible distribution corridors with regulators for the flow of movement, rudimentary notations of a state choreography for a country that is escaping.


Konfliktdesign: Architektur zwischen Krieg und Frieden

Was haben Architektur und Konflikt miteinander zu tun? Auf den ersten Blick wenig. Denn wenn es eine Profession gibt, die ihren Tunnelblick auf den inneren Frieden hin ausgerichtet hat, dann ist es die der Architekten. Bereits der Urhüttenmythos, von Vitruv überliefert, berichtet vom Sicherheitswunsch: „Einstmals schüttelte irgendwo Sturm und Ungewitter die dicht stehenden Bäume so sehr, und rieb ihre Zweige so hart an einander, daß sie in Brand geriethen. Erschreckt von der Heftigkeit der Flamme, entflohen erst die Bewohner der Gegend. Nachher, als des Feuers Ungestüm nachgelassen, naheten sie sich demselben [...]. [S]o fingen sie an, die Einen aus Laube Obdächer zu machen, die Anderen Höhlen unter Bergen zu graben, und noch andere, in Nachahmung der Schwalben in dem Baue ihrer Nester, aus Lehm oder Reisern Hütten zu ihrer Wohnung zu verfertigen.“

Auf den zweiten Blick sieht die Sache schon anders aus: Der innere Frieden, den Architekten gemeinhin im Visier haben, stellt sich nur dann ein, wenn Kriege bewußt und erfolgreich hinter sich gebracht wurden. Oder wenn man es sich leisten kann, Kriegsführungen kulturell zu ignorieren. Letzteren Luxus könnte man auch als „die Moderne“ bezeichnen. Komfortabel war sie, aber sie hatte auch ihre Schwachstellen. Denn: Krieg und Blindheit für Krieg im Innern eines Krieg führenden Systems verstärken einander. Keine noch so gutmeinende Architekturtheorie und -praxis sollte es daher riskieren, militärische und strategische Überlegungen zu ignorieren.

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