Asymmetric Warfare

|

Asymmetric Warfare[Raul Zelik], Friday, October 13th 2006, 18:00 - 18:30

Das Zerstörungspotenzial der Massenvernichtungsmittel sorgte ab 1945 dafür, dass der zwischenstaatliche Krieg immer seltener geführt wurde. In den beiden großen Militärblöcken, NATO und Warschauer Pakt, wusste man, dass ein Waffengang nur zum Preis völliger Vernichtung geführt werden konnte. Im gleichen Zeitraum gewannen die Partisanenkriege an Bedeutung. Staatliche Armeen waren in diesen Konflikten mit Rebellen konfrontiert, die sich in der Zivilbevölkerung versteckten und manchmal sogar deckungsgleich mit ihr waren – eine asymmetrische Anordnung. Der Partisanen- oder Guerillakrieg wurde extrem erbittert und doch niederschwellig geführt. Es gab keine Entscheidungsschlachten, keine eindeutigen Fronten mehr. Stattdessen: Abnutzung, Nadelstiche, Zermürbung, politisch-psychologischer Kampf um die Unterstützung der Zivilbevölkerung. Diese »Asymmetrisierung des Kriegs« in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder als Figur bemüht worden, zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Terrorismus.


Asymmetrical War

|

At first the notion of »asymmetrical war« is a description of a more or less obvious phenomenon: since 1945 there are less and less wars between states and more and more conflicts between regular forces on the one side and irregular formations on the other side. The state-to-state war - predominant in the time after the Peace of Westphalia in 1648 - was characterized by two similar kinds of army: a symmetrical disposition.

Since 1945 the destructive power of weapons of mass destruction had the result that there were less and less state-to-state wars. In the two military blocs, the NATO and Warsaw Pact countries, it was known that a clash was only to make at the price of total destruction. In the same period partisan warfare got more and more importance.

Syndicate content